Streuobstwiese

Die Streuobstwiese liegt im nördlichen Teil unseres Grundstücks und umfasst ca. 1 Hektar Grundfläche, auf der fast alle unsere alten Obstbäume stehen.
Der Boden ist durchgängig lehmhaltig wobei der größte Humusanteil im Mutterboden im unteren Teil der Wiese zu finden ist, der nach unserer Beobachtung auch die beste Wasserversorgung bietet und windgeschützt ist. Hier wachsen auch die meisten unserer jungen Obstbäume. Wir haben verschiedene Sorten von Apfel- , Birnen-, Kirschen- und Quittenbäumen gepflanzt sowie Maulbeeren und Wildobst wie Schlehen, Dirndl, Felsenbirne und Holunder gesetzt.
Im mittleren Teil befindet sich eine Feuchtwiese und hier ist die Dicke des Mutterbodens sehr gering. Bei Grabungen sind wir sehr schnell auf den Schlier(Gestein) bzw. tonigem Lehm gestoßen.
Weiterhin gibt es in der Mitte der Wiese, nahe einem großen Mostbirnbaum ein kleines Wasser-Rückhaltebecken, das von uns angelegt wurde und das Oberflächenwasser – auch von den benachbarten Wiesen – auffängt. Im Sommer trocknet es immer wieder aus und bietet so einen interessanten neuen Lebensraum für Arten, die diese Bedingungen benötigen.
Im oberen Teil der Wiese befindet sich der magerste und artenreichste Teil.

Nachdem wir diese Wiese in den vergangenen Jahren immer mit dem Motormäher mähten (1x im Sommer) und das Heu als Mulchmaterial verwendeten, entschieden wir uns 2015 dazu (um die Arbeit für uns zu reduzieren und die Wiese als solche zu erhalten), die Wiese komplett einzuzäunen und Schafen die Beweidung zu überlassen.

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