Niederwald

1 – Schuppen mit Erdkeller

 

 

Östlich des Baches zieht sich am Steilhang entlang ein Waldstück, das bei unserem Einzug bis auf ein paar Fichten komplett abgeholzt war. Mittlerweile ist dort bereits wieder ein richtiger kleiner Wald gewachsen. Hauptsächlich bestehend aus Haselnuss, Ahorn, Eschen und Schwarzerlen, aber auch kleinen Eichen, Buchen, einigen Weiden und diversen Sträuchern, inklusive einer sehr alte Mispel.
Da wir keinen hohen Wald hier haben möchten, der uns noch mehr Licht wegnimmt, versuchen wir den Bereich als Niederwald zu halten. Es ein sehr interessanter Lebensraum für viele Tiere … da dort kaum jemand durchläuft (nur Peter ab und zu auf seinen Rundgängen), ist es ein geschützter und ungestörter Bereich. Wir merken das hauptsächlich an den Vögeln, die sich dort sehr gerne aufhalten. Sehen tut man sie nur mit viel Geduld, aber dafür hört man die Vielfalt förmlich. Das Vogelstimmenkonzert, das wir im Hausgarten vom Niederwald herüber hören, ist wirklich beeindruckend.

Zum Niederwald gehört außerdem noch der Steilhang oberhalb des Bauerngartens, der 2012 abgerutscht ist. 2016 hatten wir hier eine wunderbare Distellandschaft mit zahlreichen Schmetterlingen und Hummeln. Wir werden versuchen, diesen Hang durch passende Pflege als Lebensraum für Insekten zu erhalten. Auch wenn er durch den hohen Bewuchs für viele Besucher wie eine ungepflegte „Gstettn“ aussieht – wir hatten heuer unsere Freude daran, und die Insekten ebenfalls.

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