Hühner

Hühner-Nachwuchs 2014Unsere allerersten „Nutztiere“ waren einige Hühner, wir halten natürlich keine Hybrid-Legehennen, sondern wildbraune Altsteirer, eine alte Zwiehuhn-Rasse (Fleisch/Eier), jedoch legebetont. Das Altsteirer Huhn gilt als eine der gefährdeten Haustierrassen, für deren Erhalt sich der Verein Arche Austria einsetzt – was wir mit unserer Mitgliedschaft unterstützen.

In unserer Permakultur erfüllen die Hühner gleich mehrere Aufgaben: Abgesehen davon, uns hin und wieder ein Ei zu liefern, lockern sie in den Staudenbeeten den Boden, düngen, und halten Schädlinge in Zaum. Dass sie uns oft auch auf die Nerven gehen, weil sie Neusaaten wieder aus der Erde picken, Keimlinge und Jungpflanzen mit ihrem Scharren vernichten und ihren „Dünger“ bis vor unsere Haustüre liefern, wird der Ordnung halber auch erwähnt 😉
Leben dürfen sie solange es die Natur zulässt, die Ausfallsrate ist bei Hühnern, die sich wie unsere ganz frei bewegen dürfen, ohnehin höher (Marder, Krähen, Raubvögel, .. und leider auch ab und zu Autos).

Zur artgerechten Hühnerhaltung gehört natürlich auch ein Hahn, den wir unseren Hennen gerne gönnen. Tagsüber laufen sie frei auf unseren Wiesen umher, auch dort, wo wir sie lieber nicht hätten (weil sie sehr gute Flieger sind und das auch leidenschaftlich gern unter Beweis stellen). Wenn es dunkel wird kommen sie zurück in den geräumigen, hellen Stall, den wir nachts zusperren.
Zusatzbeleuchtung, Heizung und Legemehl zur Erhöhung der Eierproduktion kommen für uns nicht in Frage – wir haben lieber stressfrei und freiwillig geschenkte Eier. Deshalb gibt es während der Mauser und in den Wintermonaten auch Legepausen, in denen wir dann eben ohne Eier auskommen.
Alle unsere Küken kommen durch Naturbrut zur Welt. Sie dürfen bei der Glucke bleiben, bis diese entscheidet, dass der Nachwuchs selbstständig ist und ihn „entwöhnt“.

 

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